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Frühlingszeit = Fastenzeit!
Nun ist sie da
DIE FASTENZEIT

Frühlingszeit = Fastenzeit!

Über das Jahr schleichen sich bei den meisten von uns schlechte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ein. Spätestens im Frühjahr, wenn die Lebensgeister wieder erwachen und wir mit allen Sinnen am Leben Teil haben wollen, verspüren wir auch das Bedürfnis, unserem Körper und unserer Seele etwas Gutes zu tun. Zeit an eine Fastenkur zu denken! Hier bietet sich auch die christliche Fastenzeit - beginnend mit dem Aschermittwoch am 6.3. - an.

Man kann klassisch fasten und auf Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten verzichten - insgesamt 46 Tage lang.

Oder kann eine Fastenkur in den unterschiedlichsten Formen durchgeführt werden:

Totales Fasten ("Null-Diät"): dem Körper werden nur energiefreie Getränke (2-3 Liter pro Tag) zugeführt. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, werden zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe verabreicht. Das totale Fasten sollte nur stationär unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.

Saftfasten: Die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe werden in Form von Obst- und Gemüsesäften, Gemüsebrühen; Mineralwasser sowie ungesüßten Kräutertees zugeführt. Gesüßt wird mit Honig oder Agavendicksaft.

Modifiziertes Fasten: Dem Körper werden täglich hochwertige Eiweißgemische, Kohlenhydrate sowie Vitamine, Mineralstoffe und essentielle Fettsäuren zugeführt.

Heilfasten: Dient primär der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten  - sollte ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle, eventuell stationär in einer Fastenklinik durchgeführt werden.

Im Fokus steht bei den diversen Kuren die Gewichtsreduktion. Positive Faktoren solcher Kuren sind zusätzlich körperliches Wohlbefinden oder auch verbesserte Blutwerte, eine bessere Nährstoff-Versorgung der Organe oder Regulation der Verdauungstätigkeit. Vorsicht gilt aber für Menschen mit chronischen Entzündungen (zB. im Verdauungstrakt), bei Kreislaufschwäche, niedrigem Blutdruck, chronischen Krankheiten und bei seelischen Problemen. In solchen Fällen sollte von einer Fastenkur Abstand genommen werden.

Wichtig ist es, während der gesamten Fastenperiode immer ausreichend zu trinken (2-4 Liter/Tag) um „Schlacken“ auszuschwemmen. Die Leber, unser zentrales Entgiftungsorgan, kann durch Auflegen eines Leberwickels unterstützt werden. Viele Fastende fühlen sich in der Anfangsphase müde, erschöpft und depressiv, doch schon nach wenigen Tagen tritt eine geradezu euphorische Stimmung ein. Ohne ärztliche Aufsicht sollte eine Fastenkur maximal fünf Tage dauern, wobei Saftkuren am besten geeignet sind. Denn nur so ist eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr gewährleistet. Von Nulldiäten ist abzuraten, da der Organismus in den Hungerstoffwechsel fällt und dies gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann.

Getreidekur – der sanfte Weg zum Wohlbefinden

Die Traditionell Chinesische Medizin empfiehlt zur Stärkung und Reinigung des Körpers im Frühjahr die klassische Getreidekur, die etwa eine Woche dauert. Das Grundnahrungsmittel in dieser Zeit ist eine Getreideart, wie z. B. Reis, Gerste, Polenta, Quinoa oder Hirse – gekocht oder als Congee zubereitet (1 Tasse Getreide mit 10 Tassen Wasser für 3 Stunden kochen). Durch den entwässernden Effekt der Getreide purzeln rasch die ersten Kilos - das gibt einen enormen (Motivations-)Schub! Eine Reis-Kur beispielsweise ist ideal, wenn Sie sich ständig schlapp fühlen und häufig Magenprobleme haben. Das gekochte Getreide wird mit gedünstetem Gemüse oder Obst(kompott) zu einer vollwertigen Mahlzeit ergänzt. Kräuter und Gewürze sorgen für Geschmack und kleine Mengen Nüsse, Samen, Linsen, Bohnen oder Tofu unterstützen bei der Sättigung. Hochwertige kaltgepresste Öle sind ebenfalls erlaubt.

Beispiel für einen Getreidetag

  • pro Tag insgesamt maximal 150 g Getreide (roh gewogen) verzehren
  • Gemüse, so viel sie möchten
  • max. 500 g Obst
  • 1,5 – 2,5 Liter Flüssigkeit (Tee, Suppe, Wasser)

Während einer Getreidekur sollte auf Fleisch, gebratene und panierte Speisen sowie scharfe und salzige Würze verzichtet werden. Fertigprodukte sowie Kaffee, Schwarztee, Alkohol und Nikotin sollten in dieser Zeit auch gemieden werden. Unterstützende Tees sind Melissentee, Brennesseltee, Mariendisteltee. Auch warmes oder heißes Wasser eignen sich sehr gut.

„Die Tage danach“ müssen die Verdauung und der Stoffwechsel wieder behutsam an die Mahlzeiten herangeführt werden. Wichtig ist es, weiterhin reichlich zu trinken (mindestens 2 Liter/Tag), damit es zu einer besseren Durchfeuchtung der Schleimhäute des Verdauungstraktes kommt. Der Körper soll langsam - mit leicht verdaulicher Kost wie gekochtes Gemüse/Obst oder Getreide(Brei), Suppen und Eintöpfe - wieder an das Essen gewöhnt werden.

Gesunde Menschen können jederzeit einmal in der Woche „fasten“. Dafür eignet sich besonders ein Obst-, Gemüse-, Reis-, Kartoffeltag etc. Es wird empfohlen einen ruhigen, entspannten und stressfreien Tag dafür zu wählen.

Resümee:

Gezielt eingesetzte Kuren sind ein gutes Mittel, um den eigenen Körper, Geist und Seele zu reinigen und etwas Guten zu tun. Als Dauerkost zur langfristigen Gewichtsreduktion sind solche Kuren aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht geeignet bzw. nicht zu empfehlen, weil keine grundsätzliche Ernährungsumstellung erfolgt und ein Rückfall in „alte Muster“ häufig ist. 

Quelle:

www.essenz.at

Buchtipp:

„Die 14 Tage Detox Kur“ von Fr. Dr. Nichterl:

http://www.essenz.at/kochbuecher/die-14-tage-detox-kur.html