Naarrrrisch guate......

Faschingskrapfen

Die Geschichte des Faschingskrapfens

Seine Herkunft ist umstritten. Wer sich auf die Suche nach der Entstehung des Krapfens begibt, wird von der Fülle an Legenden und Theorien überrascht sein.

Bereits die Römer aßen vor über 2000 Jahren ein Gebäck ähnlich unseres heutigen Krapfens, welches sie 'globuli' (kleine Kugeln) nannten.

Weiters befand sich um das Jahr 1200 auf den Speisezettel der Klosterküchen ein Gebäck namens 'Craplum' oder 'Craphun', das auch in öffentlichen Schmalzküchen der größeren Städte hergestellt und verkauft wurde.

Auch in Wien findet man einen möglichen Hinweis auf die süße Erfindung des Krapfens. Und zwar verwöhnte die Hofratsköchin Cäcilie Krapf anlässlich eines Hofballs, der während des Wiener Kongresses 1815 stattfand, die Ballgäste mit Cilli-Kugel', die mit eingekochten Früchten gefüllt waren. Angeblich wurden davon 10 Millionen verspeist. Diese wurden, weil sie so hervorragend schmeckten, bald in der ganzen Stadt bekannt und nach ihrer Schöpferin benannt.

Eine andere Geschichte besagt, dass ein Feldbäcker im Regiment von Friedrich dem Großen, Hefeteigstücken zu runden Kanonenkugeln formte und diese, da kein Backofen zur Verfügung stand, über offenem Feuer in mit heißem Fett gefüllten Pfannen, herausbackte. In Deutschland heißt der Krapfen deshalb “Berliner” und hat seinen Ursprung beim Militär, genauer gesagt bei der Artillerie.

Heutzutage ist die Faschingszeit ohne den Faschingskrapfen undenkbar. Es gibt ihn in den verschiedensten Variationen – Klassisch mit Marillenmarmelade gefüllt, mit Nougatfülle, als Vanillekrapfen, als Karamelkrapfen, mit Erdbeermarmelade, ohne Fülle und mit Zimtzuckerbestreuung und noch viele mehr. Und sie alle schmecken:  

NAAARRRRISCH GUAT!!!! LEI LEI!