Österreichs beliebteste Weinsorten

Kleines Wein-mal-eins

In vielen Regionen wird jetzt mit Winzer- und Kellergassenfesten die Weinlese gefeiert. Wir haben das Wichtigste zu den Lieblingsweinen der Österreicher für Sie zusammengefasst.

Österreich ist in hohem Maße ein Weißweinland. Zwei Drittel aller Weingärten in Österreich sind derzeit mit weißen Rebsorten bestockt. Die Spitzenreiter nach Anbaufläche: Grüner Veltliner (rund 30 %), gefolgt vom Welschschriesling (ca. 8 %). Bei den Roten ist der Zweigelt die klare Nummer 1 (14%) – eine Rebsorte, die in den 20er Jahren in Klosterneuburg das Licht der Welt erblickte. Knapp dahinter (7%) liegt der Blaufränkische. Aber was zeichnet die vier heimischen Lieblingsweine eigentlich aus?

Grüner Veltliner
Er ist mit Abstand die wichtigste Weißweinsorte in Österreich und wird auch als „der“ österreichische Wein weltweit geschätzt. Seine Anbaugebiete liegen vor allem in Niederösterreich und im nördlichen Burgenland. Der Grüne Veltliner ist eine natürliche Kreuzung von Traminer und St. Georgen, einer Sorte, die im gleichnamigen Ort im Burgenland gefunden wurde. Nicht verwandt ist er übrigens mit dem Roten und Frühroten Veltliner. Ein guter Grüner Veltliner zeichnet sich durch eine würzige, pfeffrige Note oder Fruchtnoten nach Steinobst aus.

Welschriesling
Der Welschriesling kommt ursprünglich aus Italien. Seine Abstammung ist nicht bekannt, jedenfalls ist er auch nicht mit dem Weißen Riesling verwandt. In Österreich wird er v.a. im Weinviertel (Raum Poysdorf), in der Steiermark und im Burgenland angebaut. Der Welschriesling zeichnet sich durch einen höheren Säuregehalt und ein fruchtiges Bukett nach grünem Apfel und Zitrus aus. Während trockene Welschrieslinge sehr frische, kulinarische Weine sein können, zählen Prädikatsweine aus dieser Sorte (Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen) zu den ganz großen Süßweinen der Welt.

Zweigelt (Blauer Zweigelt, Rotburger)
Er ist der österreichische Rotwein-Klassiker und wurde 1922 von Dr. Fritz Zweigelt in Klosterneuburg gezüchtet – durch eine Kreuzung aus St. Laurent und Blaufränkisch. Die Sorte liefert leicht violett-rötliche Weine mit kräftigem Tannin. Bei hoher Reife entstehen vollmundige und langlebige Weine mit Sauerkirschenaromen. Hochwertige Weine werden auch im Barrique ausgebaut.

Blaufränkisch
In Österreich ist die Sorte erstmals im 18. Jahrhundert nachweisbar. Es handelt sich um eine natürliche Kreuzung der Sorte Heunisch, wobei der zweite Elternteil noch nicht bekannt ist. Der Blaufränkische reift sehr spät und wird vor allem im Mittelburgenland, wo er die Leitsorte ist, im Großraum Carnuntum (NÖ) angebaut. Das typische Bukett wird von tiefgründiger Waldbeeren- oder Kirschfrucht geprägt und ist mit einer charakteristischen Säure versehen. Kräftige Weine besitzen genügend Potenzial für längere Lagerung.

Quelle: www.oesterreichwein.at, www.austria.info

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